SSL-Umstellung

Laut der Datenschutzgrundverordnung müssen Kontaktdaten verschlüsselt übertragen werden. Dies betrifft alle Webseiten, auf denen Kunden personenbezogene Daten wie Email-Adresse, Namen usw. bekanntgeben – z. B. in einem Kontaktformular, bei der Eintragung in ein Newsletter-Abonnement oder bei der Bestellung eines Produktes in einem Online-Shop.

Generell überprüfen vor allem Google Chrome und Mozilla Firefox, ob die angezeigte Webseite bereits auf SSL-Verschlüsselung umgestellt wurde – erkennbar am grünen Schloss in der Adresszeile des Browsers. Webseiten ohne SSL-Verschlüsselung werden als unsicher eingestuft und auch dementsprechend angezeigt.

Wie kannst du nun deine WordPress-Webseite mit SSL verschlüsseln?

  1. Schritt: Bestellung des SSL-Zertifikates beim Provider
    Die meisten Provider bieten ein kostenfreies Zertifikat (Let’s encrypt) an, das für herkömmliche Webseiten ausreicht. Mit der Bestellung und Aktivierung des SSL-Zertifikats ist die Umstellungsarbeit jedoch noch nicht abgeschlossen.
  2. Schritt: Erstellung eines Backups von der Webseite
    Da Einträge in der Datenbank verändert werden müssen, ist es wichtig vorher eine Sicherung der Datenbank durchzuführen. Manche Provider bieten eine regelmäßige Sicherung an. Ich empfehle dafür gerne das Plugin Updraftplus, mit dem du rasch und einfach im WordPress-Backend eine Datenbank-Sicherung erstellen kannst.
  3. Schritt: Installation des Plugins “Better Search Replace”
  4. Schritt: Gehe zu Menü Werkzeuge -> Better Search Replace
  5. Schritt: Gebe im ersten Feld die aktuelle Adresse ein: z.B. http://example.com
    im zweiten Feld https://example.com
  6. Schritt: Entferne weiter unten das Häkchen beim Testlauf
  7. Starte den Prozess
  8. Danach musst du dich wieder neu einloggen.

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